Wer veranlaßt Gewaltserien gegen Patienten? (Teil 1)

a) Allgemeine Erklärungen, wie es zu einer Reihe vorsätzlicher Körperverletzungen mehrerer Ärzte hintereinander, gegen ein und denselben Patienten kommen kann: [Konkretere Erklärungen für meinen Fall in „Wer veranlaßt gegen mich die Gewaltserie?
( Teil 2)“ 3/2016] 
Folgende Auflistung enthält viel Banales, denn schon der gesunde Menschenverstand und die Lebenserfahrung liefern viele Erklärungen: Im Arztberuf ist Vieles anders, mit fast zwangsläufigen Folgen. Dennoch gibt es ungläubige Nachfragen an mich, stets derart: Wer die ganzen Gewalttaten denn veranlasst haben solle und weiterhin veranlasse, warum ein Arzt Sowas tun solle(dem drohe doch nur Ärger oder Strafe, und sonst bringe dem das doch Nichts). Wie denn die verschiedenen Ärzte jeweils vom Vorgeschehen erfahren haben sollen. Wieso die Alle angeblich mitmachen sollten – ob ich behaupten wolle, daß alle unter einer Decke stecken. Das sei doch wirklichkeitsfern, es gäbe doch viel Mißgunst zwischen Ärzten, woher die sich überhaupt alle kennen sollten. Und ich wolle doch nicht etwa behaupten, keiner der ca. 1500 Zahnärzte in Berlin wäre bereit mir zu helfen? usw.
Manche Frager stellen sich dumm, weil sie wissen daß ich Das unmöglich mit wenigen Worten erklären kann. So die Sprüche des Zahnarztes B1(mit gespieltem Unglauben/Empörung in der Stimme) betreffs der Körperverletzungen der S die ich ihm zwangsläufig schildern mußte: „Sowas ist doch strafbar! Ich kenne Niemanden der Sowas macht!“ Und als ich dem schilderte, daß Zahnärztin W mir danach die Hilfe verweigerte: „Ach – mit Frau W kommen Sie auch nicht klar?!“ (Auch Zahnarzt „Zahn“ dürfte die Antworten auf viele seiner Fragen [siehe seine Kommentare zu „Zahnarztpfusch…“1/2014 und zu „Zahnärzte zerstören…“1/2014] -zT in der Art wie Oben- kennen. Denn schließlich sind vorsätzliche zahnärztliche Körperverletzungen keine Seltenheit.)
Teilweise haben Patienten aber keine Erfahrungen in diesem Bereich. Oder sind naiv, wie ich es war. Oder wollen die Zustände nicht wahrhaben trotz eigener negativer Erfahrungen.
Alle diese an mich gestellten „Fragen“ veranlaßten mich also zu dieser Auflistung. Die Arbeit nahm fast kein Ende/verlief extrem zäh. Weil sich ständig zusätzliche logische Erklärungen anboten, darunter Lappalien, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Vieles ist selbstverständlich und dennoch will es praktisch Niemand wahrhaben. Dennoch einen halbwegs geordneten Beitrag anzufertigen, war für mich aufgrund seiner Banalität nervtötend, aber wer es braucht… Sie sollten sich zwischendurch eine kräftige Tasse Kaffee gönnen damit Sie beim Lesen nicht einnicken. Wegen des Umfanges folgt die zweite Hälfte als Beitrag „Wer veranlaßt gegen mich die Gewaltserie?“3/2016 , darin konkretere Darlegungen der Gewaltreihe gegen mich.
Ich zeige auf, daß kriminelle Arzt-Netzwerke tatsächlich bestehen und nicht Hirngespinst sind. Ja, „Die“ stecken fast ausnahmslos nach Außen rücksichtlos „unter einer Decke“. Das Netzwerk wird von Allen in Stand gehalten weil es Allen nützt. Wird repariert und wo nötig um neue Maschen erweitert. Zwar werden Teile davon lange nicht benutzt, aber jeder Arzt darf darauf zugreifen und kann es dabei nach Bedarf umstricken. Die Fäden, Knoten und Schlaufen des Netzes haben Ähnlichkeiten mit den Regelungen in einem Versicherungsvertrag. Bei dem kennen sich in der Regel die verschiedenen Versicherten nicht persönlich und sichern sich dennoch gegenseitig ab mit ihren Beiträgen. Wer stets Beiträge zahlte(immer bei Straftaten usw. mitmachte) bekommt im eigenen „Versicherungsfall“ die „Versicherungsleistung“ „ausbezahlt“(Kollege hilft zB durch Ausübung einer Straftat) . Es besteht Zwangsmitgliedschaft für jeden praktizierenden Arzt.

b) Vielen Patienten ist unbekannt und unvorstellbar, daß Ärzte bei vorsätzlichen Körperverletzungen teilweise zusammenwirken. Außer sie erlebten es selbst, oder kennen Berichte aus dem engsten eigenen Umfeld. Falls das Opfer überhaupt irgendwann realisiert/erkennt, was ablief. Ich möchte die im Raum stehenden Fragen für Alle beantworten. Dieser Beitrag richtet sich besonders an Jene, die meine Beschuldigungen sovieler Ärzte verschiedener Fachrichtungen (und meines eigenen Medizin-Fachanwaltes 2011) für unglaubwürdig halten. Die nicht an eine Gewalt-Serie sondern an eine Falschbeschuldigungs-Serie glauben, wozu angesichts der Fakten jedoch einige Ignoranz gehört: Schon die reihenweisen „Fehler“ jeweils durch mehrere Ärzte hintereinander, sowohl bei Zahn 27 als auch bei der Brückenversorgung 15-17 (bzw. dann 13-15-17) zeigen auch Jedem, der nicht in die Details einsteigt, daß nicht bloß Fahrlässigkeit/Pech/widrige Umstände zugrunde liegen. Es ist nicht Aufgabe des Opfers, Motive und Täterverbindungen aufzuzeigen. Es ist eine Zumutung und große seelische Belastung, aber ich habe dennoch diese Arbeit erledigt. Denn es steht zu befürchten, daß ich zum Wrack gemacht werde, das irgendwann nicht mehr bloggen kann. Womöglich erkläre ich hier die Vorgeschichte meiner Tötung, das ist mir dann schon die Mühe wert („Ich habe Angst, getötet zu werden.“12/2015) Keine Ahnung ob ich in Ärzten eine Einsicht fördern kann (jegliche Änderungen können nur von Ärzten selbst ausgehen) , die Wahrheit muß jedenfalls ans Tageslicht.

Verschiedenen allgemeine Erklärungen für eine Gewaltserie gegen einen Patienten:
Überwiegend naheliegend, (leider) zutiefst menschlich und insofern natürich auf jeden Menschen/alle Berufe zutreffend. Jedoch wirkt sich das Vorliegen schlechter menschlicher Eigenschaften beim Zahnarzt aufgrund seiner ungewöhnlichen und extremen Machtposition („Arztpraxis…“2/2014) verheerend aus.

c) Woher kennen sich die Tatbeteiligten? Bedarf es eines „Anführers“? Warum lassen Ärzte sich (fast) immer zum Mitmachen anstiften / welche Vorteile haben die davon?
Die Tatbeteiligten können sich aus diversen Anlässen kennen: ZB aus der Studienzeit, vom ehemaligen gemeinsamen Arbeiten in einer Arztpraxis oder Klinik, von Kongressen, Messen, Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen, aus Forschungseinrichtungen, Instituten, von Veranstaltungen der Standesvertretungen / den informellen Treffen am Rande, aus Mitgliedschaften in diversen Gesellschaften und Verbänden / dortigem Engagement. Die Zahnarztszene ist selbst in einer Großstadt wie Berlin(rund 1500 Zahnärzte) übersichtlich. Einige Wenige haben reihenweise Funktionen und Posten, sind bei unterschiedlichsten Institutionen, Vorhaben und Anlässen gleichzeitig federführend. In Berichten und Beiträgen zB in Fachzeitschriften/ Zeitungen taucht stets ein kleiner Kreis der immer gleichen Personen auf, fast egal was man sich auf deutschen Webseiten zum Thema Zahnarzt anschaut. Es sind Vorstände, Vorsitzende der Vereine und Vereinigungen und Kammern, Direktoren usw. in der universitären Aus- und Weiterbildung, Führungspersonen im Gutachterwesen, oder auch Unternehmer usw. Diese Leute sind aufgrund der Vielzahl ihrer Posten einflußreich. Wenn diese Leute Körperverletzungsstraftaten veranlassen -oder bereits Laufende befeuern- wollen, haben die jede Menge Möglichkeiten, sich dafür Kollegen gefügig zu machen. Dabei besteht natürlich keine Hürde zwischen Organisationen, unterschiedlichen Kliniken usw. Wobei die Initiative für Straftatenreihen keinesfalls von denen ausgehen muß, und auch nicht zwangsläufig deren Unterstützung erfordert. Sind zentrale Personen involviert, wird es für den Patienten natürlich noch schlimmer. (Dazu mehr in „Wer veranlaßt gegen mich…“3/2016) Zahnärztliche Gutachter sind einflußreich, deren Anzahl sehr überschaubar. Jeder berliner Zahnarzt dürfte jedenfalls alle berliner Zahngutachter kennen. Gutachter sitzen(wie Medizinanwälte) an der Informationsquelle, was Streitigkeiten Arzt-Patient betrifft, erfahren von Klagen und Anzeigen. Und erlangen Kenntnis, falls doch tatsächlich mal ein Kollege aus dem System gegenseitiger Deckung durch Gewaltausübung(Sinn der Gewaltreihe siehe „i“) ausscheren würde.
d)
Im Regelfall wird um des eigenen Vorteils willen bei Körperverletzungsstraftaten gegen einen Patienten mitgemacht und es bedarf garkeines ausdrücklichen Druckes. Der eine Straftatenreihe auslösende Arzt bedarf keiner besonderen Beziehungen. In Gang bleibt die Reihe von alleine. Je unbeliebter der Patient sich machte oder weiterhin macht, (zB weil er Anzeige erstattete, oder weil er bei Nachfolgern wiederholt Klartext über das Vorgeschehen redete ) umso bereitwilliger beteiligt sich natürlich jeder. Das pflanzt sich von einem zum nächsten Behandler zu dem der Patient flüchtet fort. Eine Straftatenreihe entsteht ohne konkrete anfängliche Planung und dauert an, solange der Patient weiterhin zum Arzt geht. Womöglich muß er Das wegen Schmerzen, oder schöpft immer wieder zu einem neuen Arzt Vertrauen. Es reicht aus, nur den unmittelbar nächsten Arzt zu „überzeugen“, daß Mißhandlung (oder Schlechtleistung oder Hilfsverweigerung oder Hilfs-Verschleppung oder Desinformation) „gerecht“ bzw. für eine „gute Sache“ ist. Falls überhaupt nötig: Dem nächsten Arzt ist ohnehin klar, daß er aus dem kriminellen Treiben nicht ausscheren darf, auch um übliche Vorteile Aller die mitmachen nicht zu verlieren: Zahnärzte bekommt ständig Kollegenpfusch unter die Nase. Entweder wird Das gegenüber dem Patienten verschwiegen, ansonsten definitiv nur mündlich mitgeteilt, mit Kritikausüben am Kollegen kann den Arzt sich gegenüber seinem neuen Patienten auch in ein gutes Licht stellen. Der hat ohnehin keine Ahnung, ob Kritik berechtigt ist. Kollegen lassen Unterlagen verschwinden verfälschen die oder verzögern die Herausgabe um zu verschleppen. Es werden Gefälligkeitsgutachten erstellt zwecks Abwehr von Klagen/von Gewährleistungsansprüchen, oder damit Anzeigen eingestellt werden. Vor Gericht -wenn es mal soweit kommt- lügt ein Kollege für den Anderen. Letztlich wird dafür gesorgt daß Zahnärzte nicht für Fehler einzustehen haben. So kann jeder pfuschen wie er will, und das Geschäft läuft auch für die Schwächsten (die spätestens nach der UNI mit dem Lernen aufhörten) mit geringem Aufwand rund. (Folgen des Nichtmitmachens siehe „n“) . Die Täter in der Reihe werden überwiegend keine Ahnung über den Umfang der kriminellen Vorgeschichte(Dauer, Zahl der beteiligten Ärzte) gegen diesen Patienten haben, außer der schildert es. Der die Gewaltreihe ursprünglich auslösende/anstoßende Täter kann die Hände in den Schoß legen und dem Lauf der Gewaltreihe befriedigt zusehen soweit er Kenntnis erlangt. So kann sich ein langjähriges Martyrium für den Patienten ergeben, mit vielen Tätern und ganz unterschiedlich großen/kleinen Tatbeiträgen. Die Gewaltreihe dauert solange an, bis der Patient durch „Wohlverhalten“ die Täter gnädig stimmt: Indem er nicht mehr klagt, nicht anzeigt(oder Anschuldigungen widerruft), Arztrechnungen ohne Widerworte bezahlt, nicht weiter nach „Fehlern“ des Vorbehandlers forscht, keine weiteren Gutachten veranlässt, über Alles so weitgehend wie möglich schweigt. Oder bis die Clique schlampt und sich den Patienten durch die Lappen gehen läßt. Über die Jahre werden natürlich „neue Ehen“ geschlossen, aber die finanziellen Interessen und „Notwendigkeiten“ ändern sich nicht. Oder der Patient findet tatsächlich eines der seltenen Exemplare Arzt, das ohne wenn und aber hilft. Ich hatte Ende 2014 wohl nach einer Beinverletzung (Hundebiß) das Glück. 
Selbstverständlich erteilt niemand „Mißhandlungsaufträge per Email-Rundschreiben“ wie ein Scherzbold mich in einem Blog-Kommentar fragte. Emails können beim Falschen landen und es wird ohnehin möglichst vermieden, daß Schriftliches existiert. Und
„Rundschreiben“ sind unnötig: Es muß wie aufgezeigt nicht Einer die ganze Reihe steuern oder in Gang halten.
Es bedarf also bei vorsätzlichen KV durch Ärzte keines Anführers oder Bandenchefs, der die komplette Gewaltreihe steuert. Genau Das wird Opfern von Gewaltreihen unterstellt, um sie dann mit dem Etikett „Verfolgungswahn“ oder „Verschwörungstheorie“ zu verunglimpfen.

e) Eine Tatreihe läuft natürlich reibungsloser ab, wenn sich die Täter bereits kennen, beruflich oder privat. Dazu schrieb ich schon im Anfang von „c“, Kontakte oder Abhängigkeiten können auch informell sein, „um die Ecke“. Eben wie es sonst auch im Leben ist: Ärzte sind mit der Familie des Nächsten verbandelt, über Eltern oder Geschwister, gemeinsame Freunde. Es dürften bei Zahnärzten besonders viele derartiger verlässlicher Verbindungen bestehen. Soweit ich mitbekomme, gibt es unter Zahnärzten einen besonders regen „Heiratsmarkt“ – korrigieren Sie mich wo ich irre. Das ist nicht verwunderlich: Wer hätte nicht gern einen wohlhabenden Partner? Ist man selbst wohlhabend, gelingt Das leichter. Was liegt als ZA näher, als sich im Kollegenkreis umzuschauen? Mir fiel zB auf, wieoft Arztschilder an Eingängen den gleichen Nachnamen tragen? In den „Zahnärztlichen Mitteilungen“ gibt es die Kleinanzeigenrubik „Bekanntschaften“. Ist Partnerin/Partner ebenfalls Zahnarzt, gesellt sich zur großen Zahl an hilfreichen Kontakten über die schon jeder einzelne Zahnarzt von Berufs wegen verfügt, nochmals eine ähnliche Zahl dazu, das ergibt ein Supernetzwerk quer über Familien und Generationen. Die Quote von Kindern, die beruflich Vater oder Mutter folgen, ist bei Ärzten weitaus höher als allgemein. Und wird das Kind nicht Ärztin/Arzt, dann eben Anwalt, der kann bei Bedarf auch gut Patienten drangsalieren. Ein Pool an Kontakten wo immer einer zumindest jemanden kennt „der jemanden kennt“. Meine einzelnen Beispiele wirken vielleicht albern-die Summe macht`s!

f) Daß Täter der Tatreihe sich bereits vorher kennen, ist aber wie gesagt keineswegs Voraussetzung. Dann lernen Vortäter(=Anstifter) und Täter sich eben direkt vor der nächsten Tat kennen, ist in dieser Szene kein Manko. Auch dem fremden Kollegen kann wie in keinem Beruf sonst, wie einem alten Freund vertraut werden. Der Vortäter kann sicher sein, daß der Kollege unter keinen Umständen seinen Anstiftungsversuch ausplaudert. Man muß sich garnicht wirklich kennenlernen, es besteht ja der der abstrakte Versicherungsvertrag zwischen Beiden(s.O.) Also ein System gegenseitiger krimineller „Hilfe“ auch zwischen Personen die sich dafür Nie persönlich kennenlernen müssen. Ob der nächste Kollege in der Reihen „mitspielt“ oder „unsolidarisch“ aus der Reihe tanzt wird von allen direkt und indirekt Beteiligten registriert. Macht der Nachfolger mit, ist das seine „Versicherungsbeitragszahlung“ für den absehbar irgendwann eintretenden eigenen „Versicherungsfall“: Er kommt dann später ebenso in den Genuß der Kollegen“solidarität“, von Seiten eines Kollegen den er womöglich(für dessen Straftatenbegehung) Nie persönlich kennenlernte sondern den er dafür nur kurz anrief. Der Anstifter kann sich auch eines Mittelsmannes bedienen. Jeder ist vertrauenswürdig, weil das Verraten zB eines Anstiftungsversuches womöglich das berufliche  Aus bedeuten würde. So wie auch Leute offenbar wiederholt im Suff operieren können, ohne daß Zeugen „plaudern“, folgender Suffarzt ist aber nur ein Beispiel fürs „Nicht-Plaudern“ aus „Solidarität“. Und hat sonst Nichts mit einer Tatreihe gegen einen Patienten zu tun:

  : Neue Osnabrücker Zeitung 2015nozbnozcnozdnoze So funktioniert der wiederholte kriminelle Zugriff auf Opfer völlig unabhängig davon, welcher Arzt involviert ist und ob irgendwelche persönlichen Beziehungen zwischen Tätern zu irgendeinem Zeitpunkt bestehen. Im schlimmsten Falle(daß sich die Täter persönlich kennen oder die einflußreichen Träger zahlreicher Funktionen beteiligt sind) behalten durch diese „Kollegenhilfe“ mehrere Vortäter weiterhin zumindest indirekten körperlichen Zugriff auf das Opfer.
g)
Zwar haben Ärzte Besseres zu tun, als sich an Straftaten gegen Patienten zu beteiligen und natürlich besteht im Alltag nicht nur Harmonie mit Kollegen sondern auch Konkurrenz. Aber Nichtmitmachen wird mit geschäftlichem Untergang bestraft. Und Alle wollen möglichst viel Geld verdienen / ungestört das Zahnunternehmen führen. Je schlechter ein Zahnarzt arbeitet, umso stärker wird er durch „widerspenstige“ Patienten (Behandlungsabbruch, Zahlungsverweigerung, Begutachtenlassen /Klagen / Anzeigen etc.) behindert. Das gefährdet also das meist sehr hohe Einkommen von zigtausenden Unternehmern. Heute macht ein Patient dem Kollegen Scherereien, morgen einem selbst. Die relativ rigorose Herrschaft über Patienten läßt sich aufrechtzuerhalten durch diese kathegorische Solidarität als gegenseitiger Versicherung. Jeder Täter begibt sich auch in die Hand seines Anstifters, denn sein Anstifter ist Mitwisser. Das schafft beständige Abhängigkeiten und insofern Kontinuität für spätere Straftaten – Niemand kann sich entziehen sondern kommt Bitten von Kollegen nach. Eine KV als Gegenleistung für eine vom Kollegen vormalig wie gewünscht ausgeführte KV. Körperverletzungsstraftaten werden jedenfalls in Zahnarztpraxen offenbar als „notwendiges Übel“ angesehen werden.
Den für Straftaten nötigen Informationsfluss herstellen ist ebenfalls kein Problem: Ärzte/Kliniken treten ohnehin automatisch in Kontakt mit Vorbehandlern um med. Fragen zu klären. Wg. Zahnbehandlungen werden nicht nur Röntgenbilder ausgetauscht, sondern es muß zT auch nachgefragt/telefoniert werden, wann und wie ein Zahn konkret behandelt wurde. Vor OP`s werden ohnehin Behandlungsakten beschafft bzw. es wird telefoniert wenn ein Patient mit einem Einweisungsschein nach einer OP dann in einer anderen Klinik auftaucht. So entsteht oft schon von Seiten des Folgebehandlers aus der „Draht“ zum Vor-Täter. So daß der Täter die Nachfolgenden garnicht suchen muß. Aber auch Das war bereits vor dem Internetzeitalter ein Klacks. Bereits bestehende persönlichen oder berufliche Beziehungen vereinfachen und beschleunigten natürlich den für Straftaten nötigen Informationsaustausch und motivieren zusätzlich/ steigerten die Aggressivität aufgrund teilweiser persönlicher Betroffenheit.

h) Diese wohl seit jeher praktizierten Gepflogenheiten müssen an die nächste Generation weitergegeben werden. Logischerweise und zwangsläufig zumindest teilweise bereits im Studium, um frühzeitig klare Verhältnisse zu schaffen. Irgendwann müssen die Neuen ja damit konfrontiert und ggf. „eingenordet“ werden. Auch wer absolut nicht bereit zur Begehung von absichtlichen Körperverletzungen ist, lernt diese Seite somit frühzeitig kennen – wo er noch Studienfach/Beruf wechseln kann. Man stelle sich vor, daß ein fertiger Arzt erstmalig mit Mißhandlungsaufträgen konfrontiert werden würde! Und der absolut nicht mitmachen will? Mit viel Aufwand lange ausgebildet, würde der dann nur „Probleme“ bereiten und verloren gehen. Daß Studenten nicht in Mißhandlungen einbezogen werden, ist entsprechend unlogisch und wirklichkeitsfern. Wer nach solchen Ansinnen aus seinem Medizinstudium aussteigt wird eher nicht darüber plaudern: Rücksicht auf das Ansehen der verbliebenen Studienkameraden (und Das seiner Arzt-Eltern?) , vor Allem würde er fürchten, daß man seine Behauptungen als unerfahren=unqualifiziert und als „aus Frust“ abtun würde. I.d.R. überdurchschnittlich karriereorientiert und jung wird der oft schlichtweg nicht die breite Brust haben, ehemaligen Vorgesetzten Mißhandlungen an Patienten vorzuwerfen. Vor Allem werden Studenten(ähnlich wie die direkten Opfer) häufig verdrängen/ nicht wahrhaben wollen was geschah und warum. Und sie unterschrieben beim Studienantritt, daß sie wg. „Datenschutz“ und „Persönlichkeitsrechten“ von Patienten Nichts nach Außen dringen lassen dürfen. Daß bei Zuwiderhandlung schwere Folgen drohen würden. Einen jungen Menschen beeindruckt Sowas jedenfalls. Sicher werden zunächst die besonders zuverlässigen Studenten in die Straftatenbegehung eingeführt und dann vorsichtiger die Restlichen. Haben bereits Studenten mitgemacht, so erscheint die Gewaltausübung korrekt. Und: Enthemmung in der Gruppe/Gruppendynamik, Gewöhnung an Brutalität, in einer Klinik zudem Rechtfertigung durchs „ethische“ Ziel (Kollegen schützen) : Das „Milgram-Experiment“ heute
Außerdem würde ohne Einbeziehung von Studenten die Gewaltreihe ruhen, solange diese Opfer sich in Ausbildungskliniken (UNI-Klinik usw.) befinden, was den Interessen aller bisherigen Täter zuwider laufen würde:

i) Warum eine lückenlose und nicht-endende Fortsetzung der Gewaltserie für alle Täter wichtig ist: Je länger und lückenloser die Gewaltkette ist, um so sicherer können sich sämtliche Täter fühlen. Das Vorgehen des Ersttäters und aller Weiteren wird durch jeden Nachfolger automatisch immer weiter verwischt: „Schadensursachen“ werden zwangsläufig unklarer/verworrener und damit zB auch die strafrechtliche Zurechnung zu einem konkreten Täter. Und Nachweise sind später schwerer zu erbringen. Auch folgenden Tätern droht theoretisch ebenso Ärger mit der Justiz wie dem Ersten: Das Opfer könnte sich bei seiner Anzeige oder Klage auf einen Späteren konzentrieren. Deshalb ist es auf für die wichtig, daß die Straftaten immer weitergehen. Natürlich traut sich das Opfer irgendwann nur noch bei Notfällen zum Arzt, entsprechend wird dem dann „Verschleppung“ vorgeworfen („Patient wurde bereits von Dr….im Jahr… auf die Notwendigkeit von …hingewiesen.“) , der Patient als angebliche Ursache des Problems hingestellt. Wenn dem Patienten erneut Gewalt zugefügt wird, kann der die bisherige Gewalt nicht verarbeiten, Vieles für Gutachten und Klagen usw. bleibt erstmal liegen und Fristen verstreichen. Kaum ein Patient behält nach jahrelanger körperlicher und seelischer Gewalt und Unrecht durch Ärzte den Überblick. Widerspricht er sich, gilt er schnell als Lügner oder Wirrkopf und ist damit jedenfalls ein unzuverlässiger Zeuge. (Ärzte versetzen in der Situation auch geschickt in Sorge oder Verschweigen umgekehrt die Risiken, verunsichern, geben Fehlinformationen. Daß Heiler Experten fürs Kaputtmachen sind versteht sich von selbst.) Durch jede zusätzliche Gewalttat/jedes weitere Unrecht baut sich im Patienten immer stärkere Leid und Angst/Sorgen, und Wut und Fragen auf. Zwangsläufig macht der Patient in alle Richtungen mehr Fehler, hat es immer schwerer daß man ihm glaubt. Er kommt ja nicht zur Ruhe und kann weder Papiere noch Gedanken ordnen geschweige denn Kraft schöpfen. Wie soll er es da schaffen, zB seinem Anwalt die Reihe der Gewalttaten nachvollziehbar und glaubwürdig zu schildern. Fast kein RA kann und wird sich lange mit einem Mandanten mit fast endloser vertrackter Geschichte aufhalten, wenn am Ende sein eigenes Ansehen Schaden zu nehmen droht: Im Falle daß sich Vorwürfe des Patienten in Nichts auflösen und der RA zB in der Gerichtsverhandlung mit diesem Mandanten wie doof dasteht. Immer mehr Arzt-Vortäter bedeutet auch: Immer mehr Versuche, den Anwalt des Patienten zu foppen(durch Ansprache dessen), nach dem Gesetz der Zahl gelingt Das irgendwann – der Patient ist seinen Anwalt los. Und hat den schlimmstenfalls auch noch gegen sich, wie ich den RA „R“: „Fachanwalt…“2/2014.
Polizeilichen Ermittlern ohne Erfahrung in der Arzt-Szene wird eine Beschuldigung mehrerer Ärzte durch einen Patienten suspekt vorkommen. Natürlich kann ein derart mißhandelter und also auch seelisch beschädigter Patient die Geschehnisse schlecht darlegen. Auch für den Fall, daß der Beamte dem Anzeigeerstatter Glauben schenkt, wird der Beamte dennoch oft resignieren, weil er schnell erkennen wird, daß seine weiteren Ermittlungen die Mauer krimineller Ärzte oft nicht werden durchdringen können. Man denke allein schon an das zT künstliche organisatorische- und Zuständigkeits-Wirrwarr auf Klinikwebsiten. Der Aufwand, tatsächliche und „virtuelle“ Abteilungen zu unterscheiden um herauszufinden wer überhaupt wann wo tätig/verantwortlich war. Mit dem gleichen Zeitaufwand kann er diverse Fälle von Raub oder von Körperverletzungen im „normalen Leben“ abarbeiten. Schon allgemein (ohne Spurenverwischung durch Folgetäter) ist das Risiko einer Sanktion durch den Staat nach einer Straftat an einem Patienten extrem gering. Gründe zB in „Arztpraxis…“2/2014. „Auf frischer Tat ertappen“ findet naturgemäß bei ärztlichen Körperverletzungen nicht statt: Die Polizei kann sich auch bei Serientätern nicht im Behandlungszimmer auf die Lauer legen. Wichtig wäre, daß polizeiliche Ermittler usw. sich wenigstens nicht mehr blenden lassen von der Schauspielerei der Täter: Mit rundum-sorglos-Paket(tatsächliche Versicherungen und die oben geschilderte „Versicherung“ durch Kollegen) ausgestattet stehen die zehnmal souveräner und glaubwürdiger da als der irgendwann alleine dastehende geschundene Patient. Der Streß verursacht zusätzlichen privaten und beruflichen Ärger, womöglich Unfälle etc. Und ruft irgendwann auch ohne weitere Straftaten Folgeerkrankungen hervor. [LINK SPÄTER] Irgendwann entstehen auch seelische Störungen oder Depressionen. Teilweise erkrankt dadurch auch der Partner. Das Opfer wird immer schwächer, ist irgendwann ausreichend „lahmgelegt“/mundtot gemacht. Oder nicht nur mundtot. Zudem bringt das zusätzliche Abhängigkeit von Ärzten, und denen weitere Einnahmen. Auch Unfälle können letztlich Folge von langjährigem Streß sein, Das kennen Sie womöglich selbst. ZB Johanna Darka (kaputtoperiert, dann endlose Therapien, Verfasserin des Buches  „Die Wunde in mir“ ) verunglückte danach 2015 mit dem Auto. Zum eigenen Dauerstreß war die Sorge um die schwerkranke Tochter hinzugekommen. Unfall = Einnahmen für Ärzte + ein Opfer daß sich nur erschwert(oder garnichtmehr) um eigene Ansprüche kümmern kann.

j) Nach einer Straftat wird der Patient i.d.R. nicht mehr zu diesem Arzt gehen, hat also nach Straftatenreihen auffallend viele Vorbehandler wenn der beim nächsten Arzt erscheint. Diese häufigen Wechsel bleiben dem neuen Arzt nicht verborgen, es sei denn der Patient stellt sich dumm: Er wisse nicht wann was von wem(keine Namen!) gemacht worden sei usw. Was schon rein medizinisch nachteilig wäre. Natürlich sind häufige Wechsel ein Makel und der neue Arzt wird befürchten, daß irgendwas mit diesem Patienten nicht stimmt, sich eine geringe Chance ausrechnen, daß der Patient nun ausgerechnet mit ihm klarkommt. Und fürchten daß nur Aufwand und Ärger entsteht. Nicht zu vergessen der höhere praktische Aufwand, womöglich also bei mehreren Vorbehandlern für die reinen Behandlungsinfos nachfragen zu müssen. Das ist natürlich keine gute Voraussetzung für Kennenlernen und vertrauensvolles Zusammenarbeiten. Und: Beantwortet der Patient fragen zur Vorbehandlung(also über Mißhandlungen, was der sich aber i.d.R. nicht auszusprechen wagen wird) kommen sseine Antworten zwangsläufig merkwürdig rüber.
Also: Selbst falls Vortäter nicht auf den nächsten Kollegen Druck ausüben würden, droht Ablehnung. (Aber die Regel wird sein, daß der Patient nach kürzester Zeit von Vorbehandlern beim Neuen bezichtigt wird, siehe meine eigene Erfahrung in „Neue Zahnbrücke…“7/2015, „3b“) Daß der Arzt gewechselt werden mußte wegen Straftaten (o.Ä.) , ist dem neuen fremden Behandler natürlich unmöglich klarzumachen. Zum Einen nicht, wegen des Zeitaufwandes für eine Schilderung. Zum Anderen nicht, weil der sich Das garnicht anhören würde, sondern sofort diesen Patienten loszuwerden versuchen würde. Weil sonst Ärger mit Kollegen droht(s.O.) Womöglich würde den Neuen sogar die Beschuldigungen aggressiv machen. Und der würde daraufhin eigeninitiativ die Gewaltreihe fortsetzen „weil nicht sein kann was nicht sein darf“.

k
) Es muß also keineswegs so sein, daß Ärzte(oder Angestellte) von Vorgängern aufgefordert wurden, vorherige Straftaten „fortzusetzen“. Sondern der Arzt(oder das Personal) kann von „Streitigkeiten“ erfahren und eigeninitiativ „Racheengel“ spielen. Das geht beim Zahnarzt einfach: Jede(r) Auszubildende erkennt schnell, daß es oft unmöglich ist, Komplikationen vorherigem falschem Arbeiten verbindlich zuzurechnen – was war genau die Ursache des Problems? Gerade bei „Fehlern“ die erst längerfristig jenseits der Gewährleistungsdauer für den Patienten spürbare oder sichtbare Folgen haben. Die Bereitschaft zu Grausamkeiten ist zT bei jungen Leuten noch höher als bei Lebenserfahrenen, weil sie die Folgenschwere noch nicht absehen können (Man nutzt Das bei „Kindersoldaten“ die für ihre Brutalität bekannt sind) . Deswegen ist die Vermutung Auszubildende würden keine Straftaten begehen ebenso naiv, wie diese Vorstellung betreffs Studenten, s.O.

l) Patienten die wiederholt Opfer wurden, werden mit höherer Wahrscheinlichkeit (als unbelastete Patienten) Opfer weiterer Täter „von Außerhalb“ werden. Die natürlich nicht wissen, Teil einer Gewalttäterreihe zu werden: Manche erkennen auf den ersten Blick, wenn sich jemand schlecht wehren kann, dessen psychische Struktur/Verfassung. Allgemein macht es nicht Wenigen Spaß, auf Schwache „einzuschlagen“. Naturgemäß gibt es derart Gestörte auch unter Ärzten, deren Angestellten, Pflegepersonal usw. Wenn die Straftaten begehen wollen(wofür es tausend Motive geben kann) Ursachen von Kriminalität Bundeszentr. f. pol. Bildung ist für die also ein nach einer Straftatenserie verängstiger/verunsicherter Patient ein geeignetes Opfer. Die Straftatenreihe wird immer länger.

m) Vermutlich sehen viele Ärzte sich als besser und „höherstehend“ an, pflegen dieses Bild nicht nur geschäftsfördernd. Vom Prinzip her trifft ist das ja der Fall: Bringen in Ordnung, was Patienten aus Dummheit/Gedankenlosigkeit oder Leichtsinn oft erst selbst an Erkrankungen und Schäden im eigenen Körper anrichteten, retten dabei zT Leben. Mangelnde „Fügsamkeit“ des Patienten wird da leicht als Majestätsbeleidigung empfunden. Die „Herren über Leben und Tod“ maßen sich entsprechend an, gegen das Gewaltmonopol des Staates zu verstoßen: Bestrafung in Eigenregie. Zu erwaren wäre: Jeder Patient müßte so behandelt werden wie es medizinisch korrekt ist, ohne Ansehen der Person. Kann der Arzt mit diesem Patienten nicht zusammenarbeiten (kann ja sein daß der zu gestört ist), so muß der eben gebeten werden, sich anderswo einen Termin geben zu lassen. Der Arzt hat kein Recht dazu, Richter oder Henker des Patienten zu sein, oder bedingungsloser Verteidiger seines Kollegen. Er ist zB für das Richteramt weder qualifiziert noch ausreichend informiert und nicht neutral.

n) Welche Folgen treffen Ärzte die nicht mitmachen?
Ziehen Sie sämtliche Oben geschilderten Vorteile und Vergünstigungen ab, und verkehren die zusätzlich ins Gegenteil.Wer die „Kollegensolidarität“ verweigert, also nicht mitmacht, dem droht das Ende einer meist lukrativen beruflichen Existenz: Er wird als „Schädiger“ angesehen und bestraft. Ein „Aufrechter“ der sich dem kriminellen Kollegentreiben entgegenstellt, steht alleine da und hat wenig Chancen heil rauszukommen. Unterlaufen ihm Fehler (können Jedem passieren) decken Kollegen nicht mehr grundsätzlich den „Mantel des Schweigens“ darüber, sondern es droht ihm Alles und Jedes zum Vorwurf gemacht zu werden. Ob nun sein Patient fernbleibt und der neue Zahnarzt seine Arbeit abqualifiziert, oder wenn sein Patient eine zahnärztliche Begutachtung veranlaßt: Ein „Verräter“ wird vermutlich auch die meisten zahnärztlichen Gutachter gegen sich haben denn was man so liest sind die schon ohnehin selten unabhängig-und dann bei „Soeinem“…. (Bei mir log ein leitender MDK-Gutachter, um KV-Straftaten einer Zahnärztin zu decken: “Zahnarztpfusch…“1/2014 und „MDK-…“4/2015) Man denke auch an die in Berlin geheim geführten Patientenbeschwerdeverfahren bei den Landeszahnärztekammern („Beschwerdeverfahren…“1/2014) Info ZÄK Berlin Beschwerdeverfahren Diverse Änderungen des Flyers, siehe Beitrag „Zahnärztekammer…“2/2016. Dort wird über Kollegen „gerichtet“, ob die nach Verstößen intern belangt werden. Niemand außerhalb der Jury erfährt das Ergebnis. Sicher trifft nur auf eine wohlwollende Jury, wer immer im System mitspielte. Und womöglich ebenso, wer das nötige Kleingeld für die Jury hat. Denn für diese Geheimzirkel wird man keine Heiligen als Juroren finden. Anderes Beispiel einer Strafe für „Abtrünnige/Verräter“: Schwarzen Schafen wird bei deren Praxisveräußerung (wesentlicher Teil der ärztlichen Altersversorgung) nicht der angemessene Preis gezahlt. Würde Das einer machen ist der selbst „Verräter“. Die werden von Informationen abgeschnitten, Das kann ins Geld gehen. Erhalten keine Aufträge mehr für lukrative Vorträge incl. Luxushotel, keine Einladungen zu begehrten Festen. Oder diese Einladungen werden behindert. Das System hat tausend Möglichkeiten dem Abweichler Knüppel zwischen die Beine zu werfen. ZT ohne daß der überhaupt merken würde Daß, geschweige denn, von wem, und also ohne Möglichkeit sich zu wehren. (Ähnlich der Situation des Patienten in der Gewaltreihe) Nach meiner Erfahrung sind Ärzte i.d.R. Heckenschützen. Und wollen bei den oben geschilderten „Problemen“ jedes offene Wort mit dem Patienten vermeiden. Außerdem kann der Arzt, der nicht mit seinem Patienten „diskutiert“, während dieser Zeit mit anderen Patienten Geld verdienen.

Der Arzt wird sich nie mit dem System anlegen, um einem Patienten Gerechtigkeit und Hilfe zukommen zu lassen (sich also praktisch nie der Beteiligung an Straftaten gegen den verweigern) Denn der eine Patient ist für ihn keine Existenzgrundlage, mit dem System hat er dagegen direkt oder indirekt ständig zu tun. Die Beteiligung an Straftatenreihen ist also für die berufliche Existenz unverzichtbar. (Aber vielleicht verschafft sich in der Zukunft vielleicht mal ein Arzt-Rebell rechtzeitig Mitstreiter. Medleaks war eine Supersache, ist leider eingeschlafen: „Arztkritiker….“10/2014)

o) Als Folge davon verhalten sich die Mitglieder der Ärzteschaft bei Vorwürfen von Außen ähnlich einer Sekte: Nicht aus der Reihe tanzen, sich dem Gruppendruck fügen. Stetige Unterordnung unter Gruppeninteressen. Wie eine Wand zusammenstehen, wenn gegen ein Mitglied Vorwürfe von Außen erhoben werden. ZT schlimmer als in einer Sekte: Denn in einer Sekte wird ein unwürdiges Mitglied sanktioniert, in der Zahnärzteschaft wird es gedeckt.
Wie jede Berufsgruppe mit viel Kundenkontakt haben auch Ärzte mit vielen Idioten zu tun. Das gleiche Problem haben jedoch andere Unternehmer, ohne deshalb derart brutal wie Ärzte auf „Kundenbeschwerden“ zu reagieren. Aus dem einfachen Grund, daß zB der Bäcker oder Tischler im Gegensatz zum Arzt garnicht die Möglichkeit zu i.d.R. unbestraft bleibenden Körperverletzungsstraftaten an seiner Kundschaft hat.

Man stelle sich vor, andere Berufsgruppen verhielten sich so. Beispielsweise: Einem Mathematiklehrer wird sexueller Mißbrauch einer Schülerin vorgeworfen. Undenkbar, daß sämtliche Kollegen durch falsche Zeugenaussagen, durch Bedrohung der Schülerin usw. den Kollegen versuchen würden zu decken. Oder die als „Strafe“ selbst ebenfalls vergewaltigen. Anderes Beispiel: Vergewaltigung in einer Beziehung. Stellen Sie sich vor, daß einer Frau wenn sie Das ihrem nächsten Liebhaber anvertraut, sie von Dem fast automatisch erneut vergewaltigt werden würde. Und vom Nächsten wieder usw. Undenkbar. (Letzteres Beispiel ist keine „Berufsgruppe“, aber Sie verstehen was ich meine. Ich möchte mit meiner Überschrift auch keinesfalls alle „Sekten“ pauschal abwerten)

[ergänzt: p) Wo sind die Opfer von Straftatenreihen? Warum hört und liest man relativ wenig darüber? Die weitaus Meisten von denen die Opfer ärztlichen Vorsatzes  werden, ergreifen nach der ersten Tat die Flucht: Verdrängen Das vor sich selbst, und schweigen darüber-außer im engsten Bekanntenkreis. Der nächste ober übernächste Arzt bringt Das womöglich in Ordnung, der Umsatz der Szene vervielfacht sich insgesamt und Das war`s. Umsomehr nach Straftatenreihen: Umsomehr Angst, Verdrängen, Schweigen. Diese Patienten gehen entsprechend garnicht nicht ins WWW usw. Gehen nur noch in Notfällen zum Arzt und fahren womöglich dafür Sonstwo hin. Von den zahlreichen „Bekloppten“ auf der Straße die Wirres reden -das Internet ist ebenfalls voll davon- dürften nicht Wenige diese Vorgeschichte haben. Wer in Folge der Mißhandlungen in Psychatrie oder Knast landet, kann sich selten öffentliches Gehör verschaffen. Meist wird Der Das garnichtmehr wollen, mangels Kraft und Mut. Tot“behandelte“ schweigen ebenso wie Leute, die sich aus Verzweiflung selbst töteten.]

q) Da zB vorsätzliche Körperverletzungen derart unbekümmert begangen werden, legt Das nahe, daß auch am „normalen“ Patienten oft nachlässig gearbeitet wird. Jedenfalls wenn das hilft, Geld oder Zeit zu sparen. Daß der gerne von Arzt-Anwälten ins Felde geführte Spruch „Ein Arzt begeht keine vorsätzlichen Körperverletzungen“ dummes Zeug ist, sollte durch diese Beitrag und diesen Blog wohl hinlänglich belegt sein (siehe auch „Arztpraxis Ort für das perfekte Verbrechen“2014) Wäre Das so, bräuchten wir keine Gefängnisse mehr zum Schutz vor Straftätern, sondern man könnte durchs Medizinstudiums therapieren. Darin wird die Unsinnigkeit dieses Spruchs deutlich. Dieser Beitrag basiert auf meinen langjährigen Erfahrungen sowie auf Schilderungen Dritter.

Die „Kollegensolidarität“ schildere ich zB auch in „Die Grundlage des ärztlichen Wohlstandes“8/2015. Weitere Erklärungen in meinen Antworten zu den Kommentaren zu: „Zahnärzte zerstören…“1/2014 (dort Kommentare Datum 29.Mai 2015, 1., 6. und 7.Juni 2015) u n d „Gewalt im Abhängigkeitsverhältnis..“7/2014 u n d
„Soll ich meinen Arzt anzeigen…“4/2014, dritter Absatz: „Eine Verurteilung…“.
Fortsetzung:
„Wer veranlaßt gegen m i c h die Gewaltserie Teil 2 ?“ 1.Februar 2016.

Wie bereits gesagt: Änderungen können nur von Ärzten selbst aus Einsicht erfolgen. Dieser Beitrag basiert auf meinen langjährigen Erfahrungen.

Die Fotos Neue Osnabrücker Zeitung habe ich hier eingestellt weil der Link dorthin nicht funktioniert. Alle Rechte bei der NOZ. Liebe Grüsse an Frau Hödtke! (die Frau aus diesem Zeitungsbericht) , die auf meinen Blog im Internet stieß und mir schrieb.

 

Ein Gedanke zu „Wer veranlaßt Gewaltserien gegen Patienten? (Teil 1)

  1. Kann man mit Ihnen auch per email kommunizieren? Ich kenne mich mit blogs nicht aus und bin auch etwas scheu.
    Antwort: Ein Kommentar im Blog ist wie eine Email, nur daß Alle lesen können nachdem ich freischalte (die Emailadresse aber nicht). Und das ist ja eigentlich der Sinn des Blogs.

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