Falsche Zahnarztrechnungen. Wann BEMA wann GOZ?

Es begann damit, daß ich meinen Zahnarzt Dr.G um eine Patientenkarteikopie bat. Daraufhin log seine Angestellte, sie dürfe mir die nicht schicken(Emails am Beitragsende)

Nach weiteren Nachfragen erhielt ich eine von G inzwischen „passend gemachte“ Karteikopie. Dann fing er an, aus heiterem Himmel sich völlig widersprechende Rechnungen zu schicken:

Nr1: Allererste Privatrechnung vom 3.7.2012 mit falschem Behandlungsdatum über192,63Euro.  1bprgNr2: Neue Rechung (auf meinen Hinweis hin abwegiges Behandlungsdatum in Nr.1 korrigiert)2

G mußte klar sein, daß diese Privatrechungen an mich als gesetzlich Versicherten mangels vorheriger Aufklärung etc.etc. gegenstandslos sind. Da ich nicht bezahlte versuchte G deshalb mit einem Trick zumindest einen Teilbetrag zu erhalten: Er schickte mir Nr.3:einen Heil- und Kostenplan(11.9.2012). Die HEK sollte den bewilligen obwohl G in diesem HKP garkeine Kassenbeteiligung vorsah. G verkleidete seine Privatrechnung jetzt als HKP, offenbar damit seine Forderung durch „Bewilligung“ der HEK mir gegenüber nun einen „offiziellen Anstrich“ erhält. Er ging wohl davon aus, daß die HEK den durchwinkt und hätte mir anschließend über die Gesamtkosten lt. HKP(„EUR 64,29) eine Privatrechnung geschickt(„Ihr voraussichtlicher Eigenanteil…. EUR 64,29 3hkpgDer HKP ist auch eindeutig rechtswidrig:

a)Es ist unzulässig daß G BEMA-Sätze anwendete. Denn sein Plan sah garkeine Beteiligung meiner gesetzlichen Krankenkasse vor(„abzüglich Festzuschüsse: EUR 0,00“) BEMA ist die Grundlage für die Abrechnung vertragszahnärztlicher Leistungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. G`s HKP ist jedoch rein privatzahnärztlich, er hätte deshalb die GOZ anwenden müssen. b)G fertigte seinen HKP erst Monate nach der Behandlung an, am „11.9.2012“. Das ist unzulässig lt. §30 Abs.4 SGB V. Ein HKP muß v o r der Behandlung erstellt werden.
c)Sein Eintrag auf Seite 1 „Pv von 13-15 aus zahnmed. Gründen zur Zeit keine def. Versorgung möglichist falsch. Tatsächlich war bereits im Mai 2012 eine „definitive Versorgung“ (=feste Brücke) bei Weiterbehandlerin K erfolgt. Siehe dazu Beitrag „KZV-Mängelgutachten…“ v. Mai 2014.

Natürlich reichte ich diesen rechtswidrigen HKP nicht ein, wäre Unsinn gewesen. Und überwies auch Nichts an G. G versuchte dann noch, mit Privatrechnung Nr.4: Geld zu bekommen(Datum 2.11.2012) in der er den ursprüngliche Rechnungsbetrag(192,63) nochmal fast halbierte: 115,06.4

ZA G schickte also in exakt ein und derselben Sache nachweislich vier sich widersprechende Rechnungsvarianten. Davon die Dritte nachweislich rechtswidrig: Verstoß gegen zahnärztliches Abrechnungsrecht, s.O.

Hier noch die Emails wg. der Patientenkarteikopie: zwei mails g

G`s vier Privatrechnungen sind alle für sein Provisorium 13-15-17, habe weitere med.Details weggelassen, die Rechnungen sprechen für sich. Sein Provisorium wäre offenbar eine Kassenleistung gewesen die G versäumte auch so abzurechnen. ZA G kennen Sie aus Beitrag „Zahnarztpfusch/Straftaten“ Januar 2014, G taucht dort auf zeitlich zwischen Klinik X und Zahnärztin K. G weigerte sich ebenso wie zuvor V, mir die feste Brücke anzufertigen . (G auch in Beitrag zu Z27, versuchte Z27 kaputtzumachen.) Später traktierte G mich wie Oben aufgezeigt mit völlig unterschiedlichen Privatrechnungen in ein und derselben Sache. Ob es ihm lediglich um deren Bezahlung ging oder ob er mich damit auch an seine Hilfsverweigerung und sadistischen Spiele erinnern wollte weiß ich nicht, vermutlich Beides. Amtsgerichtsentscheidung zu diesen Rechnungen: Beitrag „Mein Zahnarzt verklagt mich…“ August 2014. Dort diverse Details zur Behandlung.

Siehe auch Beitrag 2/2014: „Versuchte gefährliche Körperverletzung wg nichtbezahlter Zahnarztrechnung“ (betrifft eine völlig anderen Zahnarzt und Rechnung)

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