Dreist: Deutsche Krebsgesellschaft bestreitet unnötige wegen des Honorars stattfindende Operationen.

…so der Generalsekretär der deutschen Krebsgesellschaft(DKG) Berlin Dr.Johannes Bruns am 16.4.2014 im rbb-Abendschau-Interview. Die Moderatorin fragte ob zuviele Prostata operiert werden, weil eine OP „attraktiver abzurechnen“ ist als das lediglich regelmäßige Überwachen. Dr.Bruns antwortete:

Also wegen der Abrechnung würde ich nicht sagen. Also wenn der Vorwurf wirklich haltbar wäre daß Ärzte wegen des Geldes in Patienten eingreifend sagen wir mal verändert haben wäre Das sicherlich ein Punkt wo der Staatsanwalt kommt aber ich glaube mal die Ärzte tun Das grundsätzlich nicht“.
Eine Klarstellung erhielt ich von Dr.Bruns auf meine Anfragen nicht, hier gehts zum Video weil auch der Ton die Musik macht: rbbdrbruns (=Download) oder Hier:

http://www.aerztepfusch-und-behandlungsfehler.de/wp-content/uploads/2014/05/rbbdrbruns.flv

Ich mailte am 17.4. an web@krebsgesellschaft.de eine Privatnachricht an Hr.Dr.Bruns ohne Antwort(PN siehe im zweiten Foto) Darum fragte ich am 28.4. bei web@krebsgesellschaft.de nach. Statt jetzt endlich weiterzuleiten wurde mir gemailt, wo ich die persönliche Emailadresse von Hr.Dr.Bruns finde:dkg2Ich leitete dann selbst am 28.4. meine Mail an bruns@krebsgesellschaft.de weiter und fragte am 8.5.2014 nach, bis Heute ohne Antwort: Unnötige Operationen sind gefährliche Körperverletzungen gemäß §224StGB. Jede OP kann für einen Patienten einschneidende Folgen für den Rest des Lebens haben(Infektionen, Komplikationen) Nicht zu vergessen die zT erheblichen zwangsläufig mit einer OP verbundenen Ängste und Schmerzen.

Für mich wirft dieser Fernsehauftritt des Generalsekretärs die Frage auf, wessen Interessen die Deutsche Krebsgesellschaft vertritt. Lt. Website ist deren Ziel ausschließlich die Krebsbekämpfung:

Prävention/Früherkennung/Lebensqualität der Erkankten verbessern“. Das Leugnen und damit auch indirekte Fördern von Sinnlosoperationen verschlechtert jedoch die Lebensqualität der Erkrankten und Anderer.

Ein Beispiel von Vielen und noch nichtmal das Passendste: Waren die Brustkrebs-Reihenuntersuchungen(und ggf. darauf folgende OPs) der letzten Jahrzehnte lediglich ein einträgliches Geschäft für Kliniken,Ärzte, Pharmaindustrie? („Mammografie“/„Brustkrebs-Screening“) mammoHohe Strahlenbelastung, viel Angst und Sorgen, sinnlose Brustamputationen? Diese Frage stellt sich seit Längerem, man liest Berichte wie den im „Spiegel“ ja nicht zum ersten Mal. Schwer vorstellbar daß kein beteiligter Arzt zumindest in den letzten Jahren ahnte, daß „Was schief läuft“. Das wären auch in Forschung und Begutachtung durch die Bank Versager wenn über Jahrzehnte dermaßen verbreitet Körperverletzungen(Sinnlos-OPs usw.) begangen wurden(nach gegenwärtigem Wissensstand ist Das offenbar der Fall) und kein Forscher oder Gutachter Das erkannte. Hat sich mal irgendein Arzt bei seiner Patiententin entschuldigt? Vermutlich müßte die Patientin zuvor nachweisen daß man auf ihre Brustamputation gut hätte verzichten können, was ihr naturgemäß unmöglich ist,ohne Brust.

Link zum Spiegelbericht:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/grafik-des-tages-brustkrebs-so-viel-bringt-das-mammografie-screening-a-982523.html

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