Ernste Gefahr für Gesundheit und Leben

Anschläge in Würzburg, Ansbach usw. /  unsere „lieben“ Medien…  / unsere Werte: Es konnte doch Niemand ernstlich erwarten, daß Menschen in den armen oder kriegerischen Teilen (also ca. der Hälfte) der Welt trotz immer einfacherer/billigerer/schnellerer Transport- und Informationswege weiterhin überwiegend im dortigen Elend sitzen bleiben.Hunderte Millionen, die nur wenig zu verlieren haben. Es werden sicher noch vielmehr Flüchtlinge aus den afrikanischen Ländern zu uns kommen, als bisher aus den Arabischen. Gleichzeitig mußte doch Allen klar sein, daß insbesondere Einzelpersonen aus völlig anderen Kulturen, die jetzt zB in der bayerischen Provinz „gelandet“ sind, dort extremst isoliert sind, mit fast zwangsläufig vorprogrammierter Psychose als Folge. Auch wenn natürlich nur ein winziger Teil daraufhin Terrorist wird. Und wenn doch, dann logischerweise eben nicht primär zB in Berlin, sondern eben in der Provinz, obwohl in Berlin zigtausend Mal soviele Flüchtlinge als in einer Kleinstadt leben: Weil Flüchtlinge in Millionenstädten geselligen Austausch untereinander haben, in der Provinz fast nicht. Nicht nur in der bayerischen Provinz  wird sich ein Syrer i.d.R. wie auf einem anderen Planeten fühlen. (Fühlte ich mich als norddeutscher Jugendlicher jedenfalls schon damals in der bayerischen Provinz)  Und muß ja fast psychisch kollabieren: Man bedenke die zusätzliche Unsicherheit, wieder ausgewiesen zu werden/Asylablehnung. Und die oft schlimmen vorherigen Erlebnisse. Wer Das nicht versteht: Lehrbuch der Psychologie, Allgemeiner Teil, Abschitt 1, oder so ähnlich.
Wenn jetzt nach schärferen Gesetzen, mehr Video oder Polizei gerufen wird, ist das unsinnig. Die Medien füllen billig Sendezeit mit diesem Gerede von Politikern und von der Straße: Viele Abgeschobene machen sich natürlich nach kurzer Zeit erneut auf den Weg. Suizidattentate werden trotz Videoüberwachung begangen, man wird gar mit bewegten Bildern „berühmt“. Wo dem Attentäter zuviel Polizei ist, geht er eben anderswohin für seinen Anschlag, Nizza statt Paris.
Aktuell informieren deutsche Medien darüber, wie man unbehelligt ins Land kommt, ich will Das nicht wiederholen. Und informieren, wo und wie man an scharfe Schusswaffen und Ähnliches kommt.
Etwas schizophren die Berichterstattung der berliner „BZ am Sonntag“. Gestriger Titel Seite 1: „Dein Foto kommt nicht auf unseren Titel“, darunter ein leeres Fotofeld: anschlagmuenchen2016 Fand ich klasse von der BZ. Auf Seite 3 dann jedoch ein Großfoto dieses münchner Olympiacenter-Attentäters! So wird man berühmt, lernt jeder (zudem am fünften Jahrestag des Massenmörders Anders Breivik wie die Medien erklären) , „verlockend“ für Jene die  Nichts mehr zu verlieren haben und sowieso keinen Bock auf Nichts mehr haben. Oder für Leute mit Dachschaden und Minderwertigkeitsgefühlen. (Auch wenn München kein Flüchtlingsbeispiel ist.) Persönliche Berichterstattung über die Täter müßte per Gesetz verboten werden, ( = weniger Anreiz zur Nachahmung aus Geltungsdrang) außer allgemeiner Infos. Insbesondere keine Privatphotos, kein Abdruck privater Erklärungen und Texte aus dem Nachlaß usw., außer das dient den Ermittlungen oder der Anschlagsverhinderung.
Diese Entwicklung ist praktisch unumkehrbar. Anschläge werden auch in Deutschland alltäglich werden. Oder kann mir mal einer erzählen wie sich das umkehren sollte??? Wir können scheinbar nur dem lieben Gott danken, daß Die das in Deutschland noch nicht einmal schafften, funktionierende Zeitzünder einzusetzen (gescheiterter Anschlag Bahnhof Bonn) aber der technische „Fortschritt“ wird uns da noch was „Schönes“ bescheren. Mehr Mauern oder Grenzkontrollen sind natürlich erfolglos-ich führe Das nicht aus um Niemanden auf „gute“, jedoch rechtswidrige Ideen zu bringen. In Deutschland passierte bisher weniger als zB in Frankreich, weil Deutschland besonders geachtet ist, weil Menschen aus wirklich allen Ländern der Welt in den letzten Jahrzehnten hier besonders viel Gutes erfuhren, Geld, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft. Aber wie man sieht schützt Das nicht.
Entscheidend ist der Werteverlust. Fast in der ganzen Welt, extrem auch in Deutschland, zählt fast nur noch das Kaufen. Und dann schnell Wegschmeißen fürs nächste „Kauferlebnis“. Das funktioniert nur bei Niedrigpreisen, die nur möglich sind durch Ausbeutung anderer dadurch arm bleibender Länder: Dort Sklavenlöhne, Kinderarbeit, Umweltzerstörung. Und in der Folge dort zB Unruhen mit der Gefahr der Machtergreifung durch die „Falschen“ / IS usw. Die hohen Flüchtlingszahlen in Deutschland haben eben viele Ursachen. Eine liegt in den hohen deutschen Waffenexporten, die Leute fliehen vor mit unseren Waffen geführten Kriegen. Oder der durch den Kauf unserer  Waffen dort entstandenen Armut. Wer ethische Werte propagiert, oder über Glauben oder Gott oder den Sinn des Lebens sprechen möchte, macht sich in Deutschland überwiegend „verdächtig“, ob man noch alle Tassen im Schrank hat. Ich meine, das war Früher nicht so extrem. Der Werteverlust gründet wohl auf dem sogenannten technischen „Fortschritt“. Soziale Bindungen gehen verloren, die Leute ziehen sonstwohin oder andere „Freizeitaktivitäten“ (Blabla-Nachrichtenschnipsel überfliegen, ständiges Spielen auf dem Handy, ständiges Simsen/ oder „News“ bzw. Mails-Checken) scheinen verlockender, als sich zB mit Familienmitgliedern zu beschäftigen oder als mit anderen Menschen etwas Anderes als Blabla zu reden. Nur wenn es den ganz großen Knall gibt sind die Kirchen vorübergehend wieder voll.
n-tv usw. versorgen die Zuschauer nach Anschlägen mit Informationsmüll: Wenige Minuten kurze „Nachrichten“-Endlosschleifen voller Spekulationen, die täglich durch neue Spekulationen ersetzt werden. Führt zur Abstumpfung und Verrohung. „Werte“ vermitteln „die Medien“ nur wo sich Das finanziell rechnet. Es müssen wieder andere Werte in den Vordergrund treten für eine friedlichere Welt – da sind Sie persönlich gefordert liebe(r) Leser(in).
PS: Ja ich weiß, Anschläge drohen auch von anderen Personen. Aber ich kann mich hier nur kurz fassen.

(Siehe auch hier und da auch in „Zahnkaufmanns Einwurf“. Und in „Germany, Germany….“9/2015 und in „Gesundheit oder Konsumterror?“11/2015.)

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